Italienisch
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Italienisch spätbeginnend am Geschwister-Scholl-Gymnasium
L’italiano è bello!
Ab der 11. Jahrgangsstufe haben Schülerinnen und Schüler aller Ausbildungsrichtungen die Möglichkeit, Italienisch als neu einsetzende spätbeginnende Fremdsprache zu wählen. Am Geschwister-Scholl-Gymnasium können sie damit ihre bisherige zweite Fremdsprache (Latein oder Französisch) durch Italienisch ersetzen und eine neue moderne Fremdsprache von Grund auf erlernen.
Die Entscheidung für Italienisch gilt verbindlich für die Jahrgangsstufen 11, 12 und 13. In der spätbeginnenden Fremdsprache kann das Kolloquium als mündliche Abiturprüfung abgelegt werden; eine schriftliche Abiturprüfung ist hingegen nicht möglich. Am Ende der dreijährigen Lernzeit wird das Sprachniveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) angestrebt.
Stundentafel:
Jahrgangsstufe 11: 4 Wochenstunden
Jahrgangsstufen 12 und 13: je 3 Wochenstunden
Für wen ist Italienisch die richtige Wahl?
Italienisch ist ideal für alle, die Freude an Sprachen haben, neugierig auf andere Kulturen sind und ihren sprachlichen Horizont erweitern möchten. Besonders für Schülerinnen und Schüler, die bisher Latein als zweite Fremdsprache gelernt haben, eröffnet sich damit die Möglichkeit, zusätzlich eine moderne Fremdsprache zu erwerben.
Gut zu wissen: Wer die Jahrgangsstufe 10 in Latein mit mindestens der Note 4 abschließt, hat das Latinum bereits erworben. Eine zusätzliche Feststellungsprüfung ist dafür nicht erforderlich.
Warum Italienisch?
Italienisch ist weit mehr als eine Urlaubssprache! Als Sprache eines unserer beliebtesten Reiseländer eröffnet es den Zugang zu einer faszinierenden Kultur, zu beeindruckenden Landschaften, weltberühmten Kunstschätzen und kulinarischen Genüssen. Italien beherbergt zahlreiche UNESCO-Welterbestätten und begeistert mit seiner reichen Geschichte ebenso wie mit seinem unverwechselbaren Lebensgefühl.
Im spätbeginnenden Italienischunterricht steht vor allem die praktische Kommunikation im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich in Alltagssituationen verständlich auszudrücken, Gespräche zu führen und sich sprachlich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden. Gleichzeitig erfahren sie viel über Land und Leute und erweitern ihre interkulturellen Kompetenzen.
Dass sich das Gelernte unmittelbar anwenden lässt, erleben unsere Schülerinnen und Schüler bei der Sprachreise nach Verona. Dort besuchen sie vormittags einen Sprachkurs und wohnen bei italienischen Gastfamilien. So können sie ihre Sprachkenntnisse direkt im Alltag erproben und die italienische Lebensweise aus nächster Nähe kennenlernen. Ausflüge, beispielsweise nach Venedig und Sirmione am Gardasee, runden das Programm ab und machen die italienische Kultur auf vielfältige Weise erlebbar.
Auch beruflich kann sich Italienisch lohnen: Italien ist ein wichtiger Handelspartner Bayerns. Sprachkenntnisse und interkulturelle Erfahrungen können daher wertvolle Vorteile für den späteren Berufsweg bieten.
Italienisch lernen heißt, eine neue Sprache entdecken, Menschen begegnen und neue Perspektiven gewinnen – l’italiano è bello!
(K. Roider, Fachschaftsleiterin für Italienisch)