Exkursion des Leistungsfachs Wirtschaft und Recht nach Frankfurt am Main im Juli 2026

Am 22. & 23. Juli 26 unternahmen wir, das Q12-Leistungsfach Wirtschaft und Recht, angeleitet von Herrn Bretzner und Frau Hergenröther, eine Exkursion nach Frankfurt am Main – der inoffiziellen deutschen Finanz- und Wirtschaftshauptstadt. Wir erkundeten in „Mainhattan“ – Frankfurts Komplex mit 20 der 22 deutschen Wolkenkratzer und dem Commerzbank Tower, dem höchsten bewohnbaren Gebäude Deutschlands – und den umliegenden Bezirken zahlreiche monumentale deutsche Wirtschaftsstätten sowie die lokale Restaurant- und Barkultur.

Der Tag startete mit der gemeinsamen Fahrt mit dem ICE von Nürnberg nach Frankfurt. Dort angekommen fuhren wir zum Gebäude der Frankfurter Börse. Nach Passieren des Sicherheitschecks – der auf der Fahrt nicht der letzte bleiben sollte und bis auf Stahlkappenschuhe und ein aus Versehen mitgebrachtes Taschenmesser nie zu Problemen führen sollte – nahmen wir an einem Vortrag teil, der neben der Geschichte der Deutschen Börse auch die dort gehandelten Wertpapiere und Anlageformen thematisierte. Im Anschluss erkundeten wir das Börsengebäude. Von der Besuchergalerie aus konnten wir den aus den Medien bekannten Blick auf den Handelsraum mit zahlreichen Kurs-Anzeigetafeln und den runden Büroinseln erleben. Dort trafen wir auf einen P-Seminar-Kurs des Hersbrucker Gymnasiums, der zur selben Zeit einen Tagesausflug nach Frankfurt unternahm. Nachdem wir das Gebäude verlassen hatten, machten wir noch ein gemeinsames Gruppenfoto vor der bekannten Bulle- & Bär-Skulptur auf dem Börsenplatz.

Anschließend gingen wir samt Gepäck in Richtung unseres Hotels in der Nähe der Frankfurter Messe. Dort hatten wir Zeit, uns in unseren geräumigen und modernen Zimmern einzufinden, uns kurz auszuruhen und umzuziehen.

Nachdem wir gemeinsam per Bahn zum Gelände der Europäischen Zentralbank (EZB) mit ihrem beeindruckenden Tower gefahren waren, passierten wir die zweite Sicherheitskontrolle und hörten einen Vortrag zu den verschiedenen Aufgaben der EZB. Thematisiert wurde unter anderem die Einführung des sog. digitalen Euros und die am 23. Juli (vom Vortragstag aus gesehen der darauffolgende Tag) stattfindende Pressekonferenz, in der auch die Abstimmung zum Neudesign der Euro-Banknoten bekanntgegeben wurde – die aus der Veröffentlichung resultierende Diskussion und der so entstandene Trend in den sozialen Medien ist vermutlich an den wenigsten vorübergegangen. Weiter erkunden konnten wir das Gebäude leider nicht, da sich das Besucherzentrum zurzeit im Umbau befindet und unser nächster Programmpunkt auf uns wartete: Frankfurt-Sachsenhausen, ein Stadtteil, der für seine vielseitige Kneipen- und Barkultur bekannt ist. Nach der gemeinsamen Einkehr in einem Latino-Fusion -Restaurant unternahmen einige auf eigene Faust eine Stadterkundung, während andere bis Mitternacht einige Bars erkundeten. Natürlich durfte auch eine Kostprobe des lokal typischen Apfelweins, im Hessischen „Ebbelwoi“, nicht fehlen.

Am nächsten Tag liefen wir alle um kurz vor acht Uhr in Richtung Hauptbahnhof, von wo aus wir zum Flughafen fuhren. Dort durchliefen wir unsere dritte und letzte Sicherheitskontrolle auf der Fahrt – inzwischen fühlten sich vermutlich alle besser vorbereitet als für jeden internationalen Flug – und stiegen anschließend in einen Bus für die Führung über das Airport-Gelände.

Nach ausführlichen Berichten über die sich auf dem Flugfeld befindenden Flugzeuge und ihre Details sowie knappen Erklärungen zur allgemeinen Struktur des Flughafens besuchten wir das neueröffnete Terminal 3. Von dort aus fuhren wir mit der SkyLine-Bahn, einer vollautomatischen Transferbahn des Flughafens, zurück zum ersten Terminal. Bevor wir dort in den ICE zurück nach Nürnberg stiegen, konnten wir noch selbst das Gebäude erkunden. 

Zur genaueren Information über die besuchten Institutionen und Orte in Frankfurt hielten wir, aufgeteilt auf Gruppen, mehrere Kurzvorträge während und nach der Fahrt, womit der bildende Charakter der Fahrt maßgeblich unterstrichen wurde.

Wir sind uns einig, dass die Fahrt insgesamt ein gelungener Abschluss des gemeinsamen ersten Abschnitts unserer Zeit als Leistungsfach-Kurs Wirtschaft und Recht war. Wir haben viel gesehen und gelernt und das Gemeinschaftsgefühl im Kurs wurde eindeutig gestärkt.